Rollen- Rennrodeln. Attraktive Sommerversion des Rodelsports!

Die aktuelle Sportrodel- Homepage der Schweiz

Schon OK. Sie sind hier richtig. Der Jahreszeit entsprechend kommen wir nun "in Grün" daher.

Mit dieser Homepage stehen wir tagesaktuell für Sportrodler bereit. Im Sommer wie im Winter.   Wir sind nahe an Informationen rund um diesen schönen Sport. Unser Team rodelt das ganze Jahr über und nimmt auch an internationalen Rennen teil. Die Seite gestalten wir aber nicht bloss für uns, sondern für möglichst viele Gleichgesinnte und Interessierte. Wichtige Termine und Events publizieren wir sofort.

Wir sind klarerweise für alle Massnahmen, die dem Aufbau Jugendlicher in allen Rodeldisziplinen auf Naturbahnen helfen. Wir haben die Statuten von SSN mitbegründet und stehen auch dazu. Ebenso stehen wir zu allen Zielen der ISSU. 

Wir informieren immer auch übers Rollen- und Rennrodeln international. Erfolge anderer Athleten und Clubs freuen uns genau so wie eigene.

Dem Rodelsport auf Naturbahnen (NB) sind wir seit über 30 Jahren als Aktive im Verband Swiss Sliding eng verbunden.

Wir hoffen, dass auch Sie daraus einen Nutzen ziehen und Einblicke in eine originalalpine, grossartige Sportart gewinnen können.

Nach dem Einstieg mit aktuellen und ein paar historischen Helgen geht's los.

Viel Spass dabei!

 

Eröffnung dieser HP: 10.3.15

Sportrodlerin in Kurvenaktion. Sauber, rund, perfekt.

Feinste Kurvenarbeit auf dem Rennrodel. Dieser erlaubt noch höhere Kurventempi als der Sportrodel im ersten Bild. Was noch flachere Haltung bedingt. Auch mehr Kraft und mehr Nerven. Weil die Fliehkräfte noch stärker werden. Perfekt im Griff hat's hier Greta Pinggera.

Sportrodel- Doppelsitzer auf der Bahn in Gallzein. Da kann es auch mal ordentlich holpern...
Das Wort "rodeln" stammt übrigens aus dem Wort "rotteln" (heute rütteln). Obiges Bild ist sinnbildlich dafür...

"Rodelfahrt" vor langer, langer Zeit. Das Pärchen fährt auf einem lenkbaren, rodelähnlichen Gerät. Enden tat so was meistens mit Hochzeiten...
Bild: Carlo Pellegrini's „Partie de luge" um etwa 1870, im Wallis.
Nur ganz wenige Jahre später (ab 1882) sind erste Rennen auf Schlitten unter englischen Gästen in St. Moritz, Klosters und Davos historisch belegt. Sie pushten dann auch die Entwicklung der Geräte. Die starren "Davoser" lernten sie auf Fahrten (von Pferden durchs Dorf gezogen) kennen. Logischerweise genügte ihnen das nur kurze Zeit. Man wollte schliesslich rasen und nicht als passives "Schleppmaterial" rumblödeln.

Unsere Urgrossväter waren ziemlich wild, das steht mal fest. Szene von der Alpenhofkurve in Arosa, wo eine der ersten Rennbahnen der Welt entstand. Da hat "Viererbob" wirklich noch Spass gemacht!

"Schlittensport" um 1910. Dieses (deutsche?) Team fährt noch auf starrem Gerät für Lastentransporte. Der Rahmen wohl kaum als ergonomischer Hit... (Bild aus Sammlung Gugelmann). Diese "Kurven- Geradeausfahrt" ging mit Sicherheit schief!

St. Moritz. Sie wissen schon --- Engländerinnen sind unschlagbar.
Sportrodeln ist im Engadin daraus leider nicht geworden. Aber immerhin Skeleton.

Noch ein Blick in die Vergangenheit: Nix Davoser. Wenn zum Fahren gedacht: immer elastisch und lenkbar. Ein "Ur- Rodel"!
Bild vom "Pioneers of the road"- Anlass in Klosters 2013.

Der Weg zum elastisch konstruierten Rodel, also nicht dem Zugschlitten mit der starren vorderen Querstrebe, sondern dem, der zum Fahren konstruiert wurde, hat alte Wurzeln. Hier als letztes Beispiel ein hübsches, sehr altes Vorgängermodell aus deutschen Landen. Ab der Rubrik "Wie- Was?" und den folgenden geht's nun wirklich nur noch um moderne Geräte und ums heutige Sport-, Renn- und Rollenrodeln.

WEITER GEHT'S INS "HEUTE"!

In den Rubriken finden Sie News, Resultatlisten und Ausschreibungen, sowie unzählige Bilder. Ältere Berichte entfernen wir saisonal. Schauen Sie auch rein in die vielen Zusatzrubriken und entdecken Sie Querbezüge und vielleicht auch Inspiration. 

Zusatzinfos zum Anlegen von Bahnen, Sicherheitsfragen, Bildmaterial, spezielle Pistenpläne sollen bereichern. In der Rubrik "Wetter" finden Sie kachelmännisch professionelle Prognosen zum nächsten Rennen. Und natürlich soll sie unser kleines aber feines Team, sowie befreundete Clubs präsentieren. Dazu kommen nun auch Interviews mit Stars der internationalen Rodelszene auf Naturbahnen!

Lehrer und Clubverantwortliche: beachten Sie bitte die Rubrik "Lehrer & Vereine"! Wir sind für Sie, Ihre Schüler oder Ihr Team da!

Touristiker und Bahnanbieter beachten bitte die Rubrik "Org. & Check"; darin finden Sie Tipps und Massnahmen, um Ihre Bahn der heutigen Zeit und den neuen Geräten anzupassen.

Wir hoffen, die HP gefällt Ihnen und freuen uns, wenn Sie uns via Gästebuch oder Mail sagen, was wir noch verbessern sollen. Herzlichen Dank und viel Spass!

Der/die/das Gerät? in all unsern Nachbarländern ist die Rodel weiblich. Bei uns sagen wir helvetisiert "der" Rodel. So auch auf dieser HP. Das Wort stammt vom Verb "rotteln" (= rütteln). Beide sind somit richtig und gleich nah an der verbalen Herkunft. Das weicher gewordene "d" in "rodeln" zeigt auch sprachlich die eleganter und feiner gewordene Art des schnellen Fahrens auf Kufen an. 

 

Team Seelandrodler Aarberg 

                   

 

Die Spitze der Entwicklung im Rodelsport: Rennrodeln auf blank vereister Naturbahn. Mehr geht nicht! Patrick Pigneter (I) am Weltcup 2015/16 in Kühtai. Photo: Hermann Sobe.