Ciao a tutti

Liebe Rodelsportfreunde

Infolge unsäglicher Vorgänge und völliger Missachtung von Anstand und Fakten innerhalb des nationalen Fachverbands SSN haben wir unsere Seite gelöscht.

Wir empfehlen Ihnen in der Übergangszeit speziell die Seiten der FIL (www.fil-luge.org), des österreichischen Rodelverbands (www.rodel-austria.at) und des italienischen Sportrodelns (www.sportrodel.it)   

Den Rennrodelsport auf Naturbahn werden wir sehr aktiv weiter betreiben und verfolgen. Die Athleten auch künftig unterstützen. Direkt. Sofern sich überhaupt noch passende Wege dazu finden lassen, denn auch administriv stellt man Hürden auf, macht seit Monaten auf "Funkstille" und tut überrascht, wenn da "plötzlich" neue Rennrodler auftauchen. Athleten, welche die Berner Clubs jahrelang dazu ausgebildet haben. Weil man bei SSN nicht orientiert ist. Der Nachwuchs ist bei SSN kein Thema mehr - man kümmert sich aktuell primär um sich selbst.   

 

Wir danken Ihnen für die bisherige Treue herzlich!

Wir kommen wieder ins Netz, wenn sich neue "Wege aus der Misere" eröffnen. Die neuen Beiträge werden unter neuem Namen erscheinen und mit einem Server, der sich vertieft mit (Rodel)- Sport befasst. Also in einem besseren Umfeld und mit anderem Zugang. 

Infos dazu folgen demnächst an die Athleten und deren Betreuer.

 

Alles Gute!

 

 

 

WELTCUP- EINSTIEG ERFOLGREICH VERLAUFEN

 

Dem aktuellen Kader auf Rennrodel, der in der Neujahrswoche erfolgreiche Trainings und Einstiegsrennen in den FIL- Weltcup erlebt hat, sind wir noch Rückmeldung zu dieser Woche schuldig. Hier:

 

Trainings:

Obwohl ich alle 7 neuen Rennrodler(-innen) seit Jahren kenne, an unzähligen Rollenrodel- und Sportrodelrennen beobachtet, und deren "Aufstieg" persönlich miterlebt habe, engagiere ich immer wieder aussenstehende Trainer, um neue Impulse und Einsichten zu vermitteln; Renate Castiglioni- Kasslatter aus Latsch hat am ersten Tag zur "Lanawoche" während dreier Stunden ihre Methoden auf der Bahn in Latsch angewendet und nötige persönliche Rückmeldungen gegeben. Diese Inputs (wie im Vorjahr von Pigneter/ Pinggera & Geschwister Kaser) umzusetzen und dauerhaft zu verfolgen, ist Sache des einzelnen Athleten. Und mein Job als Betreuer.

 

Die individuellen Trainings an den Folgetagen bis Samstag (unterteilt nach Junioren und Allgemeinen) hatten zum Ziel, wichtigste Details noch zu verbessern. Das ist bei fast allen Athleten gelungen. Das neue Team weiss um die letzten "Schwächen", die verbleiben: Kopfhaltung in engen Kurven, Stellung  des kurveninnern Beins in Kurven (bei Junioren) und dynamischere Oberkörperwindung ("Ausdrehen") bei Kurvenausfahrten. Daran, und nur daran habe ich zusammen mit den wertvollen 3 Betreuern gearbeitet, und gezielte Rückmeldungen an die Athleten gegeben. 

 

Ich bin stolz, dass alle Sportler diese Reduktion aufs Nötigste, was Fahrtbesprechung betrifft, akzeptierten. Über Brems- und Einsteuerpunkte, sowie Fahrlinien wissen sie selbst genug. Diese Aspekte kann man nur gehaltvoll dann verbessern, wenn wir über genügend Assistenten an der Bahn verfügen. Da aber SSN keine einzige personelle Hilfe anbot und zwei Angemeldete (vom SRCG) für die Woche noch kurzfristig absagten, musste dieser Aspekt  logischerweise den Sportlern überlassen werden.

 

Juniorenweltcuprennen Seiseralm vom 3./ 4.1.2018

Silvano, Marco, Tina und Lena haben sich mutig und erfolgreich dem ersten Test unterstellt. Nach lediglich 2 TL zeigten die vier Junioren gute und saubere Fahrten! Der Renntag war ein Anlass bei starkem Dauerschneefall. Die jüngste, Tina, liess das kalt, zeigte technisch und fahrlinienmässig tolle Fahrten und holte sich einen Podestplatz (3.) in der  leistungskompakten Gästeklasse Jugend II. Bravo! Silvano, Marco und Lena hätten noch an den Verkürzungen der Bremswege arbeiten müssen und eine vordere Rangierung wäre problemlos dringelegen. Der Schneefall verunsicherte, weil er normalerweise die Bremswirkungen reduziert. Lena als früh Startende verfehlte damit die Finalrennen nur sehr knapp.  Aber kein Problem, welches bei ihr einen "mentalen Schaden" hinterlassen würde. Sie bleibt Vorbild und vorerst Schnellste unseres Teams beim JWC. Ich gratuliere Marco, Silvano und den beiden Mädels zu stabilen, sicheren Läufen. Ihr habt souverän euere Fähigkeiten aufs  "Eis"  übertragen können. Dass ihr ALLE bei nächsten Einsätzen in die vordere Hälfte gelangen werdet, ist gewiss!

 

Die oben genannten Haltungsverbesserungen sind wir dann gemeinsam grad nach dem Rennen und an den Trainings in Latsch und Laas angegangen und konnten schnell klare Verbesserungen erreichen und zudem coole Zeiten fahren.

 

Fazit Juniorenklasse: Es sind die richtigen vier dabei! Alle sind selbstkritisch, verbesserungswillig  und wissen haargenau, wo ihre wenigen „Schwachpunkte“  noch liegen. Daran können sie in individuellen Trainings bis zum nächsten Rennen nun arbeiten. Mit „Schwachpunkten“ sind nicht grundsätzliche Dinge gemeint, sondern nur noch solche, die beim Rollen- Rennrodeln noch passten, aber auf Eis jetzt noch als Letztes fein umgestimmt werden müssen, um beispielsweise „Verschneider“ zu verhindern, oder schneller in Kurven zu werden (Kopfhaltung/ dynamischere Gewichtsverlagerung).

 

 

Weltcup Latzfons vom 5.- 7.1.2018

 

Es macht stolz, mit den drei besten Rodlern, die wir zurzeit in der Altersklasse über 19 Jahre haben, eine Weltcuppremiere auf völlig neuer Bahn zu erleben. Den Trainingstag mit einem "Besichtigungslauf" und einem zweiten TL habe ich positiv beobachtet. Beim ersten Rennlauf widmete ich mich den Junioren in Laas (Trainingstag). Ich erhielt von Hofmann keinen Betreuerausweis (wurde also nicht gemeldet) und hatte grad ein arges Problem, mich weiterhin als Gratisjoker missbrauchen zu lassen.

 

Die Steigerungen bei den drei waren erwartungsgemäss markant. Es gibt keine fahrtechnischen Fehler! Die Fahrlinien werden autonom und sofort  verbessert. Die Bremswege verkürzt. Natürlich reichen zwei Läufe dann nicht aus, um bereits ganz radikale Schritte nach vorne zu machen. Aber alle drei fahren sicher, sauber, gut! Die Körperschwerpunkte sind noch zu hoch (Kopfneigung, bei Dani Oberkörperneigung, bei allen drei "Ausdrehen" bei Kurvenausfahrten). Wird besser werden, bei jedem Folgetraining. Ich gratuliere zu wirklich guten Leistungen und bin überzeugt, dass Finalteilnahmen noch in dieser Saison erreicht werden! Auch in der Allgemeinklasse ist der FIL- Modus mit den Finalrennen der Allerbesten für neue Nationen nachteilig. Denn er verhindert Zusatzfahrten all jener, die in der kurzen WC- Saison zu mehr Erfahrungen kommen möchten. Immerhin war aber hier der ORF dabei und wohl eine zeitliche Beschränkung des Finals vorgegeben.

 

Fazit Allgemeinklassige: Um Jérôme braucht man sich keine Sorgen zu machen. Er wird absehbar zum Fahrer in den besten zehn werden. Seine Athletik ist unerreicht. Seine an sich selbst gestellten Ansprüche sind enorm hoch. Er benötigt Betreuern, die ihm in der Kürze der Trainings noch Tipps geben, wie die Allerbesten ihre Linien wählen. Dann fährt er sie nach! Dazu benötige ich aber zusätzlicher Helfer an der Bahn. Alleine geht das nur an der Schlüsselstelle.  Natascha und Dani (Moser) machen ebenfalls extrem Freude! Alles Wissen und das Gespür in neuem Umfeld sind bereits da. Natascha könnte schon in ihrem nächsten Rennen ins Finale fahren, kein Zweifel. Dani muss lernen, dass Material im Weltcup KEIN Thema ist in dieser Phase. Anders als im Sportrodeln. Er muss schlicht die oben genannten drei Punkte an sich selbst umsetzen. Fokus Kopf. Fokus Oberkörperneigung! Der Rest ist perfekt. "Reduce to the max". Ich bin überzeugt, dass mit ernsthafter Anpassung von bisher "eingeprägtem" Verhaltensmuster eine tolle Leistungssteigerung möglich sein wird! Die Sekunden werden "purzeln". Im Sommer werden die Abläufe stets unterbrochen mit Arbeiten am Gerät, beim Sportrodeln wird meist der Fokus auf Wachs und Schienen gerichtet. Damit ist's im WC vorerst mal vorbei. Es geht nur noch um den Sportler selbst. Erst ganz zuletzt, wenn's um Gold geht, erneut auch wieder um Materialfragen.

 

Ich gratuliere zu den wirklich guten Fahrten auf der rasanten, Mut fordernden Strecke bei der Eispremiere in Latzfons. Ihr dürft auf eure Leistungen stolz sein!  

 

Auch mit dem bisherigen Weltcupfahrer, Dani Hofmann, konnte ich mich in Latzfons  austauschen. Er kennt natürlich mittlerweile sämtliche Bahnen und Ideallinien, ist mutig, athletisch und einsatzfreudig. Was ihm ganz klar fehlt, ist ein Trainer, der ihm seine vorhandenen haltungstechnischen Fahrmängel noch aufzeigt und auskorrigiert. Er hat Haltungsschwächen auf der Rodel, die nur mit erweiterten Trainings (Sommer!) verbessert  werden können! Der Weltcup ist nicht dazu da und reicht nicht aus! Dass er es nie ganz nach vorne schafft und immer wieder von neuen Athleten (mit weniger Jahren Rennrerfahrung) überholt wird, ist klare Folge einer mangelnden Betreuung. Sein Vater Franz weiss haargenau, dass er ihm rodeltechnisch null Rückmeldung geben kann. Trotzdem begleitet er ihn als einziger und schottet ihn seit Jahren ab. Dani muss genau an zwei Schwachstellen noch hart  arbeiten, damit sein Gerät die angepeilten Linien hält. Wenn er das schafft (dauert nun lange,  aber es ist möglich) wird auch er unter die besten zehn fahren können. Diese Schwachstellen sind sofort erkennbar. Und seit sieben Jahren die gleichen! Auch das ist ein "Skandal" am Sportler. Aber die hohe Führung des bisherigen "Familienverbands" will leider nichts hören, anerkennt nicht, dass viele andere schon besser fahren. Dani selbst, so bin ich überzeugt, schon! Das "neue Team" technisch bestens geschulter Sportler steht jederzeit für gemeinsame Trainings zur Verfügung, sobald er das selbst will. Eine besserer Austausch wäre wunderbar. 

 

 

 

Die LANAWOCHE hat diesmal (im Gegensatz zur Brixenwoche '17) etwas unter den Wetterverhältnissen leiden müssen. Dafür können wir nix. War auch kein Drama. Hat aber bei allen sieben Athleten je einen Trainingstag verhindert. Es war schlicht zu warm (oder hat zuviel geschneit) und geplante Trainings konnten nicht gefahren werden. Insgesamt aber waren die Tage erfolgreich und nötig. Zum ersten Mal in der Geschichte von Swiss Sliding haben soviele neue Schweizer Athleten im NB- Weltcup ihr Können gezeigt! In gewisser Weise war's  also fast eine "historische" Woche für uns alle!

 

An den ersten beiden Abenden konnte ich eine MENTALTRAINERIN engagieren. Sie hat während zweimal einer Stunde auf sehr geeignete Weise Wege eröffnet, den "Faktor Kopf" einzubeziehen. Diese Sessions habe ich angesetzt, um speziell den Junioren neue Wege im Vorankommen aufzuzeigen, weg von den bisherig viel zu stark materiell geprägten Aspekten. Und es ist zweifellos ein neuer Schritt, der in einem Individualsport wie dem Rennrodeln ganz grosse Bedeutung hat und/ oder haben wird. Grad weil wir personell so dünn besetzt sind. Ich hoffe, dass wir dies an kommenden geeigneten Anlässen weiter ausbauen können. Mentaltraining ist Vertrauenssache. Nicht jeder Mentaltrainer hat dieses Vertrauen. Die unsere hat es aber geschafft, sofort, auf überaus sympathische Weise und mit offenem Herzen unsere Gedanken positiv zu verändern! Ich danke ihr herzlich für ihr Engagement und freue mich auf ein Wiedersehen. Zusammen mit jenen, die merken werden, dass diese neue Unterstützung gut tut. Wir sind erst am Anfang einer Neugeschichte!   

 

ABSOLUT NICHTS mitbekommen von all dem wollte die Führungsriege im aktuellen Fachverband SSN.  Stillstand. Aktives Behindern von Athleten und deren Betreuern in der WC- Einstiegssaison!

 

Es bleibt unter solchen Umständen jetzt einzig, neue Wege zu finden. Mehr Klartext erfährt man von mir auf persönliche Anfragen. Ich werde selbstverständlich bezüglich Weltcups weiterarbeiten. Alles andere wäre Verrat an der Sache und an Menschen, die lange darauf hingearbeitet haben. Zudem gibt's noch eine ganze Reihe allerbester Rodler, die man "vergessen" hat, am Aufbau mitzuwirken zu lassen als Spezialisten, Trainer, Könner in Material-  und Athletenfragen. Vor lauter "Regio" und "Ego" geht der Überblick bei SSN verloren.  

 

 

DANKE 

 

Ich danke ganz speziell Peter Almer, Hansruedi von Allmen und meiner Frau Susanne, sowie Albert Almer und vielen Vertretern des SRCG für die Hilfestellungen, die den bisherigen Aufbau und den Stand der Dinge möglich gemacht haben! Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen. MERCI! 

 

  

Konzepte und weitere Schritte:

Alle künftigen Massnahmen, Trainings und Renneinsätze besprechen wir fortan intern. Wir publizieren nichts mehr. Was im Team H geht, ist sicher auch bei uns erlaubt.

 Als systematischer Planer fällt mir die weitere Konzeptarbeit nicht schwer. Sie dient nicht mir oder irgendeiner Familie, sondern allen Jungen, die in den Weltcup wollen. Ich habe während der Lanawoche erkannt, dass der "Swissway" verkürzt werden kann. Und glaube somit, dass in speziellen Fällen ein gesonderter Einstieg auf den Rennrodel denkbar ist. Mit zusätzlichen, ganz gezielten Zwischenschritten und einer neuartigen Anlernmethode.. Sowie mit Zusammenarbeit mit Trainern anderer Nationen. Die Kontakte sind geknüpft. Die Eltern aller Neuinteressierten erhalten klare, strukturierte Zeitmodelle und Pläne, damit sie sauber einschätzen können, was es benötigt, bis die Tochter/ der Sohn an den Start gehen werden. Wir können mit individuellen Trainingsmethoden rascher hoch kommen, als bisher eingeschätzt. Dieses "Zeitkorrekturpotential" ist erkannt. Ich war da bis heute zu vorsichtig, weil es beim selbst erlebten Einstieg in den WC (und bei jenem von Susanne) noch "abenteuerlicher" lief. Die FIL hat mittlerweile so viele tolle Trainer, Mittel und Methoden, dass auch für uns (ohne eigene Eisbahn) mit weniger Umwegen fortgeschritten werden kann! Bei Talenten mit "richtigem Umfeld". 

 Immerhin ruft Olympia schon hörbar lauter. Wir sind bereit! Und nochmals an jene, die kaum lesen und hören wollen: wir stehen auch für SSN jederzeit bereit. Aber nur unter neuer Führung mit klaren Regeln. 

 

 

 

TEAM SEELANDRODLER - TSR

Alex & Susanne Elsässer

Petriweg 7

CH- 3270 Aarberg

++41 32 392 12 33

++41 79 541 13 09 

alex.els@bluewin.ch