Schlittelst Du noch oder rodelst Du schon?

Das genaue Gegenteil von "Elternliebe"! Beide Kids auf blödsinnig gefährlichen Geräten.
Sicherheit beginnt mit dem Kauf eines Rodels.

Obiges Originalzitat von Alex, mit dem mittlerweile auch andere Werbung für sich machen, meint immer auch: Rodeln ist sicherer!

WIR KÖNNEN DAS SCHLITTELN AUF "STARREN BÖCKEN" NICHT GUTHEISSEN UND EMPFEHLEN ALLEN VERSICHERUNGEN, UNFALLKOSTEN AUF SOLCHEN UTENSILIEN ABZULEHNEN.

 

 

 

 

 

"Sicher Schlitteln"? Gibt's nicht!

Starre Schlitten sind per se keine Geräte zum Fahren. Sie verschweissen beim Fahrrad ja auch nicht den Lenker, um mit rausgestreckten Füssen ein "bremsendes Lenken" zu tätigen. Es sei denn, Sie wären nicht bei Trost...! Und dass Grossmutti schon darauf gefahren sei und das Teil nun im Keller vor sich hin bröselt, ist keine Begründung, es heute noch zu benutzen! Sie gehen ja auch nicht mehr mit dem Pfeilbogen auf Einkauf!

 

Verzichten Sie bitte auch auf Nachtschlittenfahrten nach abendlichen fröhlichen Stunden. Es endet mit Sicherheit mit Verletzungen und Suchaktionen. Wenn schon, dann nur mit bestem Licht (starke Stirnlampen!) oder noch besser auf kurzen, einfachen und von aussen beleuchteten Bahnen. Alles andere kostet uns Übrige nur stets wachsende Versicherungsraten... Danke!

 

 

 

"Sicher Rodeln"? Gibt's!

  • Freizeit- oder Sportrodel statt Plastik- oder Brennholzschlitten kaufen.
  • Aktives Lenken an einfacher Strecke üben. Es ist nicht schwierig! Das Ding wird, wie die Berner Oberländer so schön sagen "mit em Fiddle gstyret". 
  • Sporthelm, Brille, seriöse halbhohe Schuhe mit Bremshilfen und Handschuhe anziehen. 
  • Tempi immer den eigenen Fähigkeiten anpassen. Der Überholende trägt immer die Verantwortung.
  • Gehen oder Anhalten an der Bahn: IMMER in Ausweichbuchten oder wenn nicht anders möglich in KURVEN- AUSSENSEITEN! Dort sieht man Sie früher und kann reagieren.
  • Da noch kein eigentlicher "Breitensport": Anschluss an ein Team oder einen Club suchen. Gemeinsam lernt man deutlich schneller, das Gerät auch in heissen Situationen zu beherrschen. Viel Spass! 

Kind auf Sportrodel. Einfach erlernbar, absolut sicher zu steuern. Mit korrekter Ausrüstung (Helm/ Bremssohlen) ist das Wintersport vom Feinsten!

Rodeln und Sicherheit im Unterricht

BfU- Filmratgeber zum Rodeln

Unter folgendem Link finden Sie weiterführendes Unterrichtsmaterial, um im Klassenverband das Thema Schlitteln/ Rodeln zu vertiefen. Erstellt von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU).

Bedenken Sie dabei immer, dass "der Schlitten", also das ach so beliebte starre Zuggerät (Davoser) auch in diesen Beiträgen immer noch zu wohlwollend erwähnt wird. Seine Verwendung ist aber Hauptursache für die vielen Unfälle, schlicht und ergreifend deshalb, weil er nicht zum Fahren konstruiert worden ist, sondern zum Ziehen von Material. Die Erbauer dieser "Schlittli" waren nicht dumm. Aber deren Vermarkter gewiss...

Seien Sie vorbildlich in dieser Hinsicht und nennen Sie klar die Vorteile des lenkbaren Rodels. In den Videos werden glücklicherweise auch nur Rodel gezeigt. Und ja: fragen auch Sie Ihren Sportfachhändler, weshalb er so Mühe hat, diese Geräte endlich zu besorgen.

www.bfu.ch/de/ratgeber/ratgeber-unfallverh%C3%BCtung/sport-und-bewegung/wintersport/schlitteln/schlitteln/

"Fiddle"; wichtiges Steuerteil im Rodelsport. Bild: bessergesundleben.de

BfU: Am wichtigsten sind Helm und RODEL!

Schlitteln ist im Vergleich zum Skifahren einfacher - aber nicht unbedingt ungefährlicher. Jedes Jahre ende der Schlittelspass für 7300 Personen beim Arzt, warnt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu). Sie empfiehlt, beim Schlitteln einen Helm zu tragen.

 

Obwohl über zwei Drittel der Schlittelunfälle nur Verletzungen wie Verstauchungen, Zerrungen, Prellungen oder Brüche zur Folge hätten, käme es beim Schlitteln auch zu folgenschweren Unfällen, schreibt die bfu in einer Mitteilung vom Dienstag. So seien in den letzten zehn Jahren acht Personen beim Schlitten fahren ums Leben gekommen.

Ein Grossteil der Unfälle geschehe, weil viele Leute die Regeln beim Schlitteln nicht kennen würden, zu schnell unterwegs seien oder ihre Fähigkeiten überschätzten. Zu den Schlittelregeln gehöre, auf andere Rücksicht zu nehmen, Geschwindigkeit und Fahrweise dem Können anzupassen oder die Fahrspur des Vorderen zu respektieren.

Schlecht steuerbare Davoser

Als Schlitten empfiehlt die Beratungsstelle einen Rodel. Dieser sei aufgrund seiner beweglichen Konstruktion sehr gut lenkbar und rutsche auf Eis und in Kurven nicht weg. Klassische Holzschlitten wie "Davoser" oder "Grindelwaldner" seien hingegen starr gebaut und daher schlecht steuerbar.

Quod erat demonstrandum, fügen wir hier bei! 

Schweizer Sportgeschäfte, die diesen einfachen Fakt nun endlich checken, und fortan Rodel anbieten, werden von uns auf dieser Seite speziell genannt! 2017

MARK SPORT Bergün, TRANSA REISEAUSRÜSTUNG (die wirklich ersten, die es begriffen haben!), GOBAG Bern, HAIJK Schweiz, COOP Schweiz....